

Webinare sind für viele kleine Unternehmen ein Sprung ins kalte Wasser. Viele fragen mich: Wie bewerbe ich ein Webinar so, dass wirklich jemand kommt? Mit Plan und etwas Geduld klappt es – auch ohne Marketingteam.
Frag Stammkund:innen nach ihren dringendsten Fragen. Sammle die häufigsten Themen aus Gesprächen, Umfragen und Online-Foren.
Praxis: Drei gezielte Fragen, ein volles Webinar. Gezielt fragen lohnt sich.
Achtung: Viele überlegen hier zu lange. Starte lieber mit einem "guten genug"-Thema und teste die Resonanz.
Dein 12-Wochen-Fahrplan:
Typischer Fehler: Viele starten zu spät und wundern sich über leere Listen. Plane frühzeitig!
Leg dein Event auf LinkedIn oder Eventbrite an. Frage Podcast-Hosts nach einem Kurzauftritt. Sende eine Pressemitteilung an die Lokalzeitung. Trage dein Webinar in Online-Eventkalender ein, zum Beispiel:
Typischer Fehler: Nur auf Instagram zu setzen reicht oft nicht. Nutze ergänzende Plattformen für mehr Reichweite.
Such dir Partner mit einer passenden Zielgruppe. Vereinbart klare Absprachen: Wer macht was, wann?
Praxis: Ein Fitnessstudio und eine Hebamme kombinierten ihre Communities – doppelte Sichtbarkeit.
Mini-Vorlage für Kooperationsanfrage:
"Hallo [Name], ich plane ein Webinar zum Thema [Titel], das für deine Community spannend sein könnte. Hättest du Interesse an einer Kooperation? Z. B. durch eine kurze Erwähnung im Newsletter oder einen Social-Media-Post. Gerne biete ich im Gegenzug auch eine Vorstellung deines Angebots an. Ich freue mich, wenn wir uns kurz austauschen!"
Typischer Fehler: Kooperationen bleiben vage. Legt konkrete Schritte fest (z. B. 2 Mails, 1 Social-Post).
Schick eine persönliche Einladung, drehe ein kurzes Teaser-Video, starte eine Umfrage: "Was interessiert dich am meisten?"
Nutze psychologische Trigger:
Typischer Fehler: Viele bleiben passiv. Aktive Kommunikation erhöht die Show-up-Rate deutlich.
Tipp: Trage dir Nachbereitung und Follow-up direkt nach dem Webinar in den Kalender ein.
Tools: Aufgabenlisten wie Todoist, E-Mail-Automation wie Mailerlite, Reminder im CRM – damit bleibt nichts liegen.
Typische Stolperfallen:
Webinare sind keine Umsatz-Turbos über Nacht. Sie sind Bausteine deines Marketing-Puzzles. Jeder Versuch bringt mehr Routine und Content.
So wird dein Webinar Evergreen:
Schon mit 50 € auf Facebook oder Instagram erreichst du deine Zielgruppe gezielter. Nutze Zielgruppenauswahl (z. B. Beruf, Branche, Region), um Streuverluste zu vermeiden.
Tipp: Teste zwei verschiedene Hooks – was besser performt, bewirbst du weiter.
Nutze Marketing Automation für:
Webinare sind kein Selbstläufer, aber eine große Chance. Mit System, klarem Thema und Ausdauer erreichst du deine Wunschkund:innen.
Mit einem klaren 12-Wochen-Plan:
1. Brennendes Thema finden
2. Frühzeitig planen
3. Ungewohnte Kanäle nutzen
4. Kooperationen eingehen
5. Teilnehmer:innen aktivieren
6. Nachbereiten und Kontakte pflegen
7. Fehler vermeiden, auswerten und optimieren
8. Webinar-Aufzeichnung mehrfach nutzen
9. Optional: Mit kleinem Budget bewerben
Optimal sind 12 Wochen – so bleibt genug Zeit für Vorbereitung, Inhalte und Marketing.
LinkedIn Events, Eventbrite, Podcast-Auftritte, lokale Presse und Online-Eventkalender sind ideale Ergänzungen für mehr Reichweite.
Gemeinsame Bewerbung verdoppelt die Sichtbarkeit und erschließt neue Zielgruppen – zum Beispiel durch Newsletter-Sharing oder gemeinsame Social-Media-Posts.
Thema, Zielgruppe und Werbemaßnahmen analysieren und anpassen. Jeder Versuch bringt mehr Routine und Ideen für die nächste Runde!
Bevor du ins Tun kommst:
Weißt du wirklich, welcher Marketing-Hebel bei dir am meisten bringt?
Ist ein Webinar überhaupt das richtige Format für dich?
Oder gibt es einen anderen Weg, um gezielt Kund:innen zu gewinnen?
Mit meinem Marketing-Kompass finden wir es gemeinsam in 15 Minuten heraus.
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