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Die Art, wie Kunden Anbieter finden, verändert sich grundlegend.
Laut einer aktuellen McKinsey-Studie sagen 44 % der Befragten in den USA, dass KI-Suche heute ihre bevorzugte Quelle für Antworten ist – noch vor der klassischen Google-Suche.
Für Deutschland gibt es noch keine vergleichbaren Zahlen. Das bedeutet: Wer jetzt handelt, ist früh dran.
Dieser Artikel zeigt, was sich 2026 für kleine Unternehmen verändert – und was du konkret tun kannst, um sichtbar, vertrauenswürdig und schnell zu bleiben.
Wenn Kunden heute eine Kaufentscheidung vorbereiten, tippen sie immer seltener einzelne Keywords in Google. Stattdessen stellen sie ganze Fragen – an ChatGPT, Perplexity oder die KI-Suche in Google selbst.
Beispiel B2B:
Früher: Agentur LinkedIn Ads München
Heute: Welche Anbieter sind gut für LinkedIn Ads für B2B in Deutschland und was kostet das?
Beispiel B2C:
Früher: Maler München Bewertungen
Heute: Welcher Maler in München ist zuverlässig, macht auch kleine Aufträge und räumt hinterher auf?
Der Unterschied: Die KI liefert eine zusammengefasste Antwort aus mehreren Quellen. Wer in diesen Quellen nicht vorkommt, wird nicht genannt – und verliert den Erstkontakt.
In KI-Antworten verteilt sich die Sichtbarkeit auf viele Quellen. Große Publisher dominieren – nicht nur klassische Medien, sondern auch Nischen-Blogs, Portale und Bewertungsseiten. Einzelne Unternehmenswebsites liefern nur einen kleinen Teil der Quellenangaben.
Was das für kleine Unternehmen bedeutet:
Du kannst ein gutes Angebot haben und trotzdem unsichtbar werden – wenn du nicht in den Quellen vorkommst, aus denen die KI ihre Antworten baut.
1. Baue Inhalte, die Kaufentscheidungen beantworten
Nicht: „Wir über uns" oder „Unsere Leistungen".
Sondern: Seiten, die konkrete Fragen beantworten, die Kunden vor einer Entscheidung haben.
Drei Seitentypen, die funktionieren:
2. Sorge für Erwähnungen außerhalb deiner Website
Das ist der entscheidende Hebel für 2026.
KI-Systeme ziehen Informationen aus vielen Quellen zusammen. Wenn du nur auf deiner eigenen Website existierst, fehlt dir die Bestätigung von außen.
Was hilft:
Wenn KI und Menschen Anbieter vergleichen, gewinnt nicht der Lauteste – sondern der Klarste.
Beispiel Agentur:
Beispiel Handwerk:
B wirkt glaubwürdiger, weil es konkret, abgrenzend und prüfbar ist.
Ein klarer Positionierungssatz:
Wir helfen X, Y zu erreichen, indem wir Z tun. Nicht für A, nicht für B.
Vertrauensbausteine auf deiner Website:
Laut Bain & Company scheitern rund ein Viertel aller KI-Pilotprojekte in Sales und Marketing. Nicht an der Technologie – sondern weil Unternehmen erfolgreiche Tests nie auf das ganze Team ausrollen. Oder weil die Tools neben dem Alltag laufen statt mittendrin.
Das Muster: Jemand testet ein KI-Tool, es funktioniert, aber drei Wochen später nutzt es niemand mehr. Weil es Extra-Arbeit war, nicht Teil des normalen Ablaufs.
Die Lösung: Nicht 20 Experimente. Sondern 3 bis 5 Dinge, die jeden Tag laufen – eingebaut in das, was du sowieso tust.
Prozesse, die sich für kleine Unternehmen lohnen:
Das funktioniert für eine Unternehmensberatung genauso wie für einen Fliesenleger mit 4 Mitarbeitern.
Gartner betont KI-Agenten und „KI-fähige Daten" als zentrale Themen für 2025 und 2026 – mit einem Warnsignal: Beides ist stark gehypt. Ohne sauberes Datenfundament wird der Einsatz von KI teuer und wirkungslos.
Mini-Check für dein Unternehmen:
Wenn das nicht sitzt, bringen dir auch die besten Tools wenig.
Wenn du nur drei Dinge umsetzt:
2026 wird für kleine Unternehmen weniger ein Marketingjahr und mehr ein Systemjahr.
Die Antwort auf die Veränderungen heißt nicht „mehr Tools" oder „schneller mitrennen". Sondern: klarer werden. In dem, was du anbietest. In dem, wie Kunden dich finden. In dem, was täglich läuft.
Wer jetzt die Grundlagen schafft – klare Positionierung, Sichtbarkeit in relevanten Quellen, funktionierende Prozesse – wird von KI-Suche profitieren statt von ihr übersehen zu werden.
Ich bin Susanne Rohr, Unternehmensberaterin und BAFA-zertifiziert.
Ich helfe Unternehmern, den Durchblick zu bekommen: Was ist wirklich wichtig? Worauf fokussieren? Was kann warten?
30 Minuten. Kein Pitch. Einfach ein Gespräch.
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