

Ein Patient sagte: „Sie müssen unbedingt SEO machen.” Eine Agentur schickte ein Angebot über mehrere Tausend Euro. Die Frage stand im Raum: Womit anfangen, um die Praxis besser auszulasten?
Eine orthopädische Privatpraxis auf dem FC Bayern Campus. Der Inhaber ist Mannschaftsarzt der FC Bayern Frauen und Amateure – oft unterwegs, nicht jeden Tag in der Praxis. Seine Frau soll die Geschäftsentwicklung übernehmen. Neu für sie. Sie kommt aus dem Marketing, aber die Sprache der Mediziner ist nicht ihre.
Das Problem: ein paar freie Termine, die mit den richtigen Patienten gefüllt werden sollen. Selbstzahler, die in fundierte Medizin investieren wollen. Nicht mehr, nicht weniger.
Das SEO-Angebot lag auf dem Tisch. Aber macht das Sinn – oder ist das Quatsch?
Drei Gespräche in vier Wochen. Keine Maßnahmenplanung, sondern Klärung.
Wer ist der ideale Patient – und wer nicht? Wie positioniert sich die Praxis? Was funktioniert heute schon, was nicht? Und vor allem: Was passt zum Alltag eines Arztes, der oft mit dem Team unterwegs ist?
Die Praxis ist ein Nebenerwerb. Der Ruf ist exzellent. Die Auslastung muss nicht maximiert werden – es geht um wenige freie Termine.
Lautes Online-Marketing passt nicht. Social Media funktioniert im Alltag nicht. SEO für mehrere Tausend Euro macht keinen Sinn, wenn das Problem drei Termine im Monat sind.
Die richtige Strategie: gezielte Mund-zu-Mund-Propaganda. Klar kommunizieren, was die Praxis bietet und für wen. Den Ruf arbeiten lassen, statt ihn mit Marketing zu überschreien.
Das SEO-Angebot wurde abgelehnt. Mehrere Tausend Euro nicht ausgegeben.
Und die Frau des Arztes? Entspannter. Weil sie jetzt weiß, was sie nicht tun muss.
„Am Anfang dachten wir, wir müssten monatlich 2.000 Euro in SEO-Optimierung investieren... Aber du hast uns geholfen, uns zu sortieren und klar zu erkennen: Bei den wenigen freien Terminen, die wir haben, brauchen wir keine teuren Agenturlösungen." Verena Müller
Ich bin Susanne Rohr – Sparringspartnerin für Geschäftsentwicklung. Ich helfe inhabergeführten Unternehmen, die richtigen Entscheidungen zu treffen: Wer ist wirklich dein Kunde? Was verkaufst du – zu welchem Preis? Und wo setzt du an, um die passenden Anfragen zu bekommen?
Keine Agentur, kein Coaching. Sondern: strategische Klarheit, die im Alltag funktioniert.
Manchmal heißt das: weniger tun, nicht mehr. Das SEO-Angebot ablehnen. Den Kanal schließen, der nicht passt. Und sich auf das konzentrieren, was wirklich wirkt.
Nächster Schritt: 30 Minuten Gespräch. Kein Verkaufspitch. Wir klären, wo du stehst und was der sinnvollste nächste Schritt wäre – mit oder ohne mich.