Wer heute noch hofft, über klassische Anzeigen Kunden oder Mitarbeiter zu gewinnen, kann sein Werbegeld auch anzünden. Denn: klassisches Marketing funktioniert nicht mehr. Das liegt vor allem daran…

Digitale Transformation verändert klassisches Marketing

  • Seit den 90er Jahren verändert der Zugang zum Internet, die Art und Weise wie Verbraucher Informationen suchen und konsumieren.
  • Ab den frühen 2000er Jahren verbinden Soziale Netzwerke online Millionen von Nutzer untereinander
  • Seit den späten 2000er Jahren haben Verbraucher dank Smartphones sofortigen Zugriff auf das Internet – überall und zu jeder Zeit.
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Warum klassisches Marketing nicht mehr funktioniert

Ist es sinnvoll klassische Anzeigen zu schalten?

Was machst du, wenn du mal nicht Netflix oder Amazon Prime siehst und im Fernsehen einen Spielfilm ansehen möchtest, doch alle 20 Minuten von Werbung berieselt wirst?

Du schaltest ab.

Werbung stört!

Du gehst eher zum Kühlschrank, trägst die Wäsche in den Keller oder surft auf dem Tablet, als dem Werbeblock aufmerksam zu folgen, oder? Na klar, du bist an dieser Werbeunterbrechung nicht interessiert. Du möchtest ja den spannenden Film ansehen.

Genauso geht es deiner Wunsch-Kundschaft. Heute versuchen viele Verbraucher der Werbung zu entgehen. Sie nutzen Adblocker oder konsumieren Spielfilme nur noch auf (noch) werbefreien Plattformen wie Netflix.

Was tun?

Mache es, wie John Deere oder Dr. Oetker vor 100 Jahren

The Furrow Magazin von John Deere

Eines der frühesten Beispiele für gute Werbung in Form von nützlichen Inhalte, die weiterhelfen statt zu stören, lieferte John Deere. The Furrow Magazin wurde erstmals 1895 von der John Deere Company als „A Journal for the American Farmer“ gegründet.

Das Ziel der Magazins – auch heute noch: Geschichten zu erzählen, die Landwirte gerne lesen, und ihnen Wissen zu vermitteln, das sie in ihrem Betrieb anwenden können.

Das erste Schulkochbuch von Dr. Oetker

Backpulver Päckchen mit redaktionellen Inhalten in Form von Backrezepten lieferte Dr. Oetker schon 1891 aus. Doch im Jahr 1911 brachte Dr. Oetker im Oetker Verlag das erste Schulkochbuch auf den Markt. Das war in dieser Zeit ein praxisnahen Ratgeber, der neben den gesammelten Rezepten auch Tipps zur Haushaltsführung enthielt, um Frauen damals das Handwerk vom Kochen beizubringen.

Inspiriere mit deiner Werbung durch wertvolle Inhalte

Content Marketing ist eine Marketing Methode, bei der es nicht um Werbebotschaften geht, sondern um nützlichen Content, der von vielen Menschen online gesucht wird. Unternehmen, die nützlichen Content entlang der Customer Journey zur Verfügung stellen, werden öfters gefunden, bauen Vertrauen auf und können so Kunden gewinnen.

Mit nützlichen Inhalten machst du dein Unternehmen sichtbar, entwickelst dauerhafte Beziehungen zu deiner Wunschzielgruppe und gewinnst fortlaufend neue Kontakte. Deine Aufgabe als Werbetreibende oder Werbetreibender ist es, wertvolle und relevante Inhalte zu entwickeln und sie smart über Webseite, Social Media und das Internet zu verteilen.

Beispiele für wertvolle Inhalte

Als Inhaberin eines Modegeschäftes könntest du ein neues Kleid vorstellen und gleich dazu verschiedene Kombinationsmöglichkeiten, wie sportlich mit Turnschuh, elegant mit Hacken usw. So inspirierst du deine Follower auf Instagram sich die Vielfalt des neuen Kleides zu erkennen.

Oder als Praxiseinrichter, wie meine geschätzte Kundin die Geilert GmbH, könntest du mit Mini-Online-Workshops für Praxisinhaber punkten.

Die Firma Moo.com, eine Druckerei, inspiriert mit einem Blogartikel „Wie (und wann) man Briefkarten schreibt“ und macht Lust darauf selbst Briefkarten bei ihnen drucken zu lassen.

Warum du inspirieren sollst? Wegen dem ZMOT

Wir Verbraucher informieren uns im Netz, bevor wir shoppen. Schon 2011 hat Google mit der Studie „Zero Moment of Truth (ZMOT)“ herausgefunden:

„Ob wir Cornflakes, Konzertkarten oder Flitterwochen in Paris kaufen, das Internet hat unsere Kaufentscheidungen verändert. Bei Google nennen wir diesen Online-Entscheidungsmoment den Zero Moment of Truth oder einfach ZMOT. Der ZMOT bezeichnet den Moment im Kaufprozess, in dem der Konsument vor dem Kauf ein Produkt recherchiert.“

Think with Google

Nie waren Verbraucher so aufgeklärt, wie heute

Deine Wunschkundschaft ist bis ins letzte Detail informiert, googelt alles, bevor es eine Kaufentscheidung trifft und ist wegen der Datenflut, die tagtäglich auf sie einströmt, hochgradig unaufmerksam.

Biete nützliche Inhalte, um in Kontakt zu bleiben

„Alle Werbetreibenden brauchen viel mehr Inhalte, damit sie den Kontakt mit den Verbrauchern frisch und relevant halten können, weil sie rund um die Uhr erreichbar sind. Wenn man weltweit erfolgreich sein will, muss man im Kern starke und fruchtbare Ideen haben.“

Jonathan Mildenhall, Coca Cola

Auch wenn dein Unternehmen auf ein paar Bundesländer beschränkt ist oder nur regional tätig ist, je kontinuierlicher du nützliche, inspirierende und von deiner Wunschzielgruppe gesuchte Inhalte bietest, desto besser bleibst du in Erinnerung.

Genau dann, wenn der Zero Moment of Truth stattfindet und dein Wunschkunde den Entschluss fasst zu shoppen.

Sei im Kopf deiner Wunschkunden, wenn sie Kaufentscheidungen treffen

Je mehr die Digitalisierung unser Konsumverhalten verändert und das geht rasend schnell, desto mehr muss sich deine Marketingstrategie mit verändern.

Ich helfe dir gerne dabei, deinem Marketing einen Schub zu verleihen, deine Zielgruppe zu analysieren und deine Strategie neu aufzusetzen.

Sprich mich gerne an