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Februar 21, 2018

Arielle Thürmel,
Atelier für Kunstgeschichten, München
  • Takeaways-digital-media-camp-susanne-rohr

    Meine Takeaways vom digital media camp #dmcmuc

    Wie ist denn die aktuelle Stimmung in der Digital-Szene fragte ich mich vor dem digital media camp des Media Lab Bayern #dmcmuc. Der digitale Wandel verändert so vieles grundlegend, überall - egal ob Marketing, Medien - durch alle Branchen.

    Ruft ein Interessent bei mir an, werde ich nach neuen Marketingstrategien und Taktiken für deren Vermarktung befragt. Warum? Sie erleben Umsatzeinbrüche , Geschäftsfelder brechen weg oder - und das ist das geile an der jetzigen Zeit - sie wollen mit neuen kreativen Ideen unbedingt auf den Markt . Es herrscht Aufbruchstimmung - yeah!

    Diese Stimmung wollte ich einfangen. Wie sehen meine Kollegen, Medienmacher, Agenturmitarbeiter, die Digital Natives und die Generation danach - also 30 Jahre jüngere Menschen als ich, die Lage.

    Hier sind meine Notizen:

    Themen, die mich bewegten:

  • Facebook Algorithmus Änderung. Was heißt das für uns?
  • Datenschutz-Grundverordnung GDPR
  • Podcast: Trend oder nicht?
  • Die Content-Marken-Maschine: Multi Cast Media
  • 1. Die Algorithmus Änderung von Facebook

    Was bedeutet das? Einschränkung der organischen Reichweite, also alles was keine bezahlte Facebook Werbung ist. Hier sind die verschiedenen Meinungen, die ich einfing:

    "Die Verlierer sind kleine Publisher und Blogs"

    "Weitere Kanäle stärken, wie YouTube, Reddit, Twitter & Instagram"
    "Eigene Communities stärken"
    "Insta-Stories laufen bei mir super"
    "Bei Facebook läuft eh ganz viel ganz schlechte Werbung - also nur eine Erleichterung für den User"
    "Du kannst die Facebook Profile in andere Communities übertragen"

    "Lokalnachrichten pushen und fördern: Local first"
    "Früher verbrachten die Nutzer so viel Zeit wie möglich auf Facebook. Jetzt sinken Nutzungsdauer und Nutzerzahlen"

    "Wir haben mehr Reichweite mit kleiner Fanzahl"

    Regionalbeispiel Messe Seniorita Deggendorf, Wissensagentur


    Ein Beispiel, wie eine kleine regionale Messe über einen Verbund von 55 Ausstellern über einen Zeitraum von 6-9- Wochen ohne Facebook Werbung ihre kleine Reichweite kontinuierlich steigerte und für den Verkauf der Messetickets sorgte, gefiel mir. Warum? Es betraf einen lokalen Markt, den Raum Deggendorf.

    Die Seniorenmesse Seniorita findet einmal im Jahr statt. Es gibt eine Fanseite mit etwas über 100 Fans - also verschwindend gering. Die Messebesucher Zielgruppe: 40+. Die Aussteller sind mit ihren Unternehmen nicht im Bereich Social Media aktiv , haben sich aber dazu bereit erklärt alle gemeinsam Facebook für die Messe mitzumachen.

    Die Taktik: Bewerbungszeitraum 6-9 Wochen. E-Mail 1 an alle Aussteller: Mit der Aufgabe 3 Dinge zurückzumelden: Was ist Dein bester Tipp fürs Alter? Ein Foto von dem Aussteller in Bezug auf den Tipp. Möchtest Du etwas auf der Messe verlosen? Wenn ja, ein Bild dazu. Daraus wurde der Redaktionsplan entwickelt mit 55 Tipps inklusive Ankündigung Verlosung auf der Messe, die im Werbezeitraum täglich ausgespielt wurden.

    E-Mail 2 forderte die Aussteller konkret auf : Werde Fan der Seniorita Fanseite. Kommentiere, teile und like die täglichen Posts auf Facebook als Privatperson.

    Was mir daran gefällt:
    Die Fanseite der Fachmesse liegt außerhalb des Bewerbungszeitpunktes brach. Das ist frech und aus Social Media Sicht ein Unding. Doch für alle Freiberufler und kleineren Unternehmen vielleicht der richtige Anreiz, um Facebook saisonal in die Marketingstrategie einzubinden.

    Wo funktioniert es? Im lokalen Raum und mit strategischen Partnern für ein konkretes Event.


    Strategische Auswege innerhalb Facebook:

    • FB-Live: Nachteil: oft dröge, wenig Interaktion
    • Influencer / Markenbotschafter: Nachteil: Challenge Influencer fürs Unternehmen zu halten
    • FB-Gruppe: Nachteil: Aufwand hoch und Abhängigkeit von FB

    Strategische Auswege außerhalb Face​​​​​book

    • Wechsel zu owned Media
    • Markengemeinschaften
    • Digitales Publizieren
    • E-Mail-Kampagnen
    • Costumer Journey Management entlang der einzelnen Touchpoints
    • Wechsel zu Messenger Diensten. Nachteil: Push / schnelle Ermüdung

    "Verzicht auf organic content"

    Lese Empfehlung: ​INSIDE THE TWO YEARS THAT SHOOK FACEBOOK—AND THE WORLD How a confused, defensive social media giant steered itself into a disaster, and how Mark Zuckerberg is trying to fix it all. 

    2. Datenschutz-Grundverordnung GDPR

    Also ich bin immer noch nicht durch mit dem Thema Datenschutz-Grundverordnung, die ab Mai 2018 in Kraft tritt. Egal wie viele Vorträge oder Texte ich mir da so durchlese, es bleibt für mich schwammig. Und vielen Juristen geht es da anscheinend ähnlich meinte Peter Hense von Spirit Legal in seiner Session.

    "Affiliate ist tot"

    "Cookie-Deaktivierung ist tot"

    "Es wird ein paar Jahre dauern bis alles umgesetzt ist und bis dahin werden einige empfindlich zur Kasse gebeten"

    Die meisten Informationen zur Datenschutz-Grundverordnung ergoogeln Sie unter dem englischen Kürzel "GDPR" der General Data Protection Regulation.

    Keine Änderung bei elektronischem Direktmarketing

    Das war mir wichtig und wenn Sie E-Mails an Ihre Kunden verschicken dürfte es Sie auch interessieren: Das elektronische Direktmarketing via E-Mail, Feedback Anfragen, Autoreply sowie PM in sozialen Netzwerken erfahren keine Änderungen. Erst durch das ePrivacyR 2019.

    3. Podcast: Trend? Oder nicht?

    Keine Frage! Für mich ist Podcast ein wirksamer Marketingkanal. Perfekt für Unternehmer, die über Ihre Stimme punkten, es ist persönlich und baut schnell Vertrauen auf.

    "Ein Podcast ein wirksamer Marketingkanal. Perfekt für Unternehmer, die über Ihre Stimme punkten, es ist persönlich und baut schnell Vertrauen auf." Susanne Rohr www.susannerohr.de

    Klicken Sie, um zu twittern

    Sendung in Staffeln oder Dauersendung? Hier streiten sich meine Kollegen. Die einen bezahlen mit 25% Reichweitenverlust, die Freiheit im Urlaub zu pausieren und produzieren deshalb 1x die Woche Ihre Beiträge.

    Die anderen plädieren für Staffelsendungen. "Evergreens", das bedeutet Inhalte zu produzieren, die auch in 3-5 Jahren noch aktuell sind. Nach der Erstausstrahlung können Sie diesen immer wieder über die Sozialen Kanäle ausspielen, das ist für mich als Freiberuflerin eine super Lösung und das werde ich einigen meiner Kunden empfehlen.

    Hier ein paar spannende Podcast Tipps verschiedener Formate:

    Danke an die Macherinnen der Podcasts Talk-Big und Tee-Mosaik für Eure Session.

    4. Die Content Brand Machine: Multi Cast Media

    Meine Takeaways digital media camp multi cast

    Robert von Multi Cast Media - die Medien transformierende Firma hat mich mit seinem Produkt vom Stuhl gerissen. Stellen Sie sich vor: Sie produzieren einen Audio Beitrag und senden ihn an Multi Cast Media, dort wird der Beitrag in wenigen Minuten transkribiert, die Texte automatisch für SEO verschlagwortet, in kleine Snippets zersägt, Bildmaterial aus der Datenbank dazu gepackt, kleine YouTube Videos erstellt und über alle Social Media Kanäle und Devices als Teaser verteilt. Das Ganze ist dann noch als Audio Library für Sie zugänglich. WOW!

    Was für eine Start-up Idee. Ich würde mir Stunden des Content Weiterverbreitens ersparen! Im Test gerade für Hörfunksender und ziemlich amüsant für mich: Bei meinem früheren Arbeitgeber Hit Radio N1 in Nürnberg. Wenn das Start-up sich etabliert, shoppe ich die Content Brand Machine. Wer genauso hingerissen ist, wie ich möge Robert Förster kontaktieren.

    Fazit: Es bleibt vielfältiger, umfangreicher, schneller und spannender.

    Und bei allen Marketingstrategien " kommt es halt immer noch darauf an..."

    ...auf Ihre Zielgruppe und deren Verhalten sowie Ihr Produkt. Was definitiv bleibt...

    Marketing = Strategisches experimentieren

    "Marketing = Strategisches experimentieren" Susanne Rohr www.susannerohr.de

    Klicken Sie, um zu twittern

    Vielen Dank an #dmcmuc, das Format gefiel mir sehr. Treffen wir uns beim nächsten Mal?

    meine takeaways digital media camp susanne rohr
    Annette Jarosch,
    Text, Kurz & Gut, Herrsching
  • Takeaways-digital-media-camp-susanne-rohr

    Meine Takeaways vom digital media camp #dmcmuc

    Wie ist denn die aktuelle Stimmung in der Digital-Szene fragte ich mich vor dem digital media camp des Media Lab Bayern #dmcmuc. Der digitale Wandel verändert so vieles grundlegend, überall - egal ob Marketing, Medien - durch alle Branchen.

    Ruft ein Interessent bei mir an, werde ich nach neuen Marketingstrategien und Taktiken für deren Vermarktung befragt. Warum? Sie erleben Umsatzeinbrüche , Geschäftsfelder brechen weg oder - und das ist das geile an der jetzigen Zeit - sie wollen mit neuen kreativen Ideen unbedingt auf den Markt . Es herrscht Aufbruchstimmung - yeah!

    Diese Stimmung wollte ich einfangen. Wie sehen meine Kollegen, Medienmacher, Agenturmitarbeiter, die Digital Natives und die Generation danach - also 30 Jahre jüngere Menschen als ich, die Lage.

    Hier sind meine Notizen:

    Themen, die mich bewegten:

  • Facebook Algorithmus Änderung. Was heißt das für uns?
  • Datenschutz-Grundverordnung GDPR
  • Podcast: Trend oder nicht?
  • Die Content-Marken-Maschine: Multi Cast Media
  • 1. Die Algorithmus Änderung von Facebook

    Was bedeutet das? Einschränkung der organischen Reichweite, also alles was keine bezahlte Facebook Werbung ist. Hier sind die verschiedenen Meinungen, die ich einfing:

    "Die Verlierer sind kleine Publisher und Blogs"

    "Weitere Kanäle stärken, wie YouTube, Reddit, Twitter & Instagram"
    "Eigene Communities stärken"
    "Insta-Stories laufen bei mir super"
    "Bei Facebook läuft eh ganz viel ganz schlechte Werbung - also nur eine Erleichterung für den User"
    "Du kannst die Facebook Profile in andere Communities übertragen"

    "Lokalnachrichten pushen und fördern: Local first"
    "Früher verbrachten die Nutzer so viel Zeit wie möglich auf Facebook. Jetzt sinken Nutzungsdauer und Nutzerzahlen"

    "Wir haben mehr Reichweite mit kleiner Fanzahl"

    Regionalbeispiel Messe Seniorita Deggendorf, Wissensagentur


    Ein Beispiel, wie eine kleine regionale Messe über einen Verbund von 55 Ausstellern über einen Zeitraum von 6-9- Wochen ohne Facebook Werbung ihre kleine Reichweite kontinuierlich steigerte und für den Verkauf der Messetickets sorgte, gefiel mir. Warum? Es betraf einen lokalen Markt, den Raum Deggendorf.

    Die Seniorenmesse Seniorita findet einmal im Jahr statt. Es gibt eine Fanseite mit etwas über 100 Fans - also verschwindend gering. Die Messebesucher Zielgruppe: 40+. Die Aussteller sind mit ihren Unternehmen nicht im Bereich Social Media aktiv , haben sich aber dazu bereit erklärt alle gemeinsam Facebook für die Messe mitzumachen.

    Die Taktik: Bewerbungszeitraum 6-9 Wochen. E-Mail 1 an alle Aussteller: Mit der Aufgabe 3 Dinge zurückzumelden: Was ist Dein bester Tipp fürs Alter? Ein Foto von dem Aussteller in Bezug auf den Tipp. Möchtest Du etwas auf der Messe verlosen? Wenn ja, ein Bild dazu. Daraus wurde der Redaktionsplan entwickelt mit 55 Tipps inklusive Ankündigung Verlosung auf der Messe, die im Werbezeitraum täglich ausgespielt wurden.

    E-Mail 2 forderte die Aussteller konkret auf : Werde Fan der Seniorita Fanseite. Kommentiere, teile und like die täglichen Posts auf Facebook als Privatperson.

    Was mir daran gefällt:
    Die Fanseite der Fachmesse liegt außerhalb des Bewerbungszeitpunktes brach. Das ist frech und aus Social Media Sicht ein Unding. Doch für alle Freiberufler und kleineren Unternehmen vielleicht der richtige Anreiz, um Facebook saisonal in die Marketingstrategie einzubinden.

    Wo funktioniert es? Im lokalen Raum und mit strategischen Partnern für ein konkretes Event.


    Strategische Auswege innerhalb Facebook:

    • FB-Live: Nachteil: oft dröge, wenig Interaktion
    • Influencer / Markenbotschafter: Nachteil: Challenge Influencer fürs Unternehmen zu halten
    • FB-Gruppe: Nachteil: Aufwand hoch und Abhängigkeit von FB

    Strategische Auswege außerhalb Face​​​​​book

    • Wechsel zu owned Media
    • Markengemeinschaften
    • Digitales Publizieren
    • E-Mail-Kampagnen
    • Costumer Journey Management entlang der einzelnen Touchpoints
    • Wechsel zu Messenger Diensten. Nachteil: Push / schnelle Ermüdung

    "Verzicht auf organic content"

    Lese Empfehlung: ​INSIDE THE TWO YEARS THAT SHOOK FACEBOOK—AND THE WORLD How a confused, defensive social media giant steered itself into a disaster, and how Mark Zuckerberg is trying to fix it all. 

    2. Datenschutz-Grundverordnung GDPR

    Also ich bin immer noch nicht durch mit dem Thema Datenschutz-Grundverordnung, die ab Mai 2018 in Kraft tritt. Egal wie viele Vorträge oder Texte ich mir da so durchlese, es bleibt für mich schwammig. Und vielen Juristen geht es da anscheinend ähnlich meinte Peter Hense von Spirit Legal in seiner Session.

    "Affiliate ist tot"

    "Cookie-Deaktivierung ist tot"

    "Es wird ein paar Jahre dauern bis alles umgesetzt ist und bis dahin werden einige empfindlich zur Kasse gebeten"

    Die meisten Informationen zur Datenschutz-Grundverordnung ergoogeln Sie unter dem englischen Kürzel "GDPR" der General Data Protection Regulation.

    Keine Änderung bei elektronischem Direktmarketing

    Das war mir wichtig und wenn Sie E-Mails an Ihre Kunden verschicken dürfte es Sie auch interessieren: Das elektronische Direktmarketing via E-Mail, Feedback Anfragen, Autoreply sowie PM in sozialen Netzwerken erfahren keine Änderungen. Erst durch das ePrivacyR 2019.

    3. Podcast: Trend? Oder nicht?

    Keine Frage! Für mich ist Podcast ein wirksamer Marketingkanal. Perfekt für Unternehmer, die über Ihre Stimme punkten, es ist persönlich und baut schnell Vertrauen auf.

    "Ein Podcast ein wirksamer Marketingkanal. Perfekt für Unternehmer, die über Ihre Stimme punkten, es ist persönlich und baut schnell Vertrauen auf." Susanne Rohr www.susannerohr.de

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    Sendung in Staffeln oder Dauersendung? Hier streiten sich meine Kollegen. Die einen bezahlen mit 25% Reichweitenverlust, die Freiheit im Urlaub zu pausieren und produzieren deshalb 1x die Woche Ihre Beiträge.

    Die anderen plädieren für Staffelsendungen. "Evergreens", das bedeutet Inhalte zu produzieren, die auch in 3-5 Jahren noch aktuell sind. Nach der Erstausstrahlung können Sie diesen immer wieder über die Sozialen Kanäle ausspielen, das ist für mich als Freiberuflerin eine super Lösung und das werde ich einigen meiner Kunden empfehlen.

    Hier ein paar spannende Podcast Tipps verschiedener Formate:

    Danke an die Macherinnen der Podcasts Talk-Big und Tee-Mosaik für Eure Session.

    4. Die Content Brand Machine: Multi Cast Media

    Meine Takeaways digital media camp multi cast

    Robert von Multi Cast Media - die Medien transformierende Firma hat mich mit seinem Produkt vom Stuhl gerissen. Stellen Sie sich vor: Sie produzieren einen Audio Beitrag und senden ihn an Multi Cast Media, dort wird der Beitrag in wenigen Minuten transkribiert, die Texte automatisch für SEO verschlagwortet, in kleine Snippets zersägt, Bildmaterial aus der Datenbank dazu gepackt, kleine YouTube Videos erstellt und über alle Social Media Kanäle und Devices als Teaser verteilt. Das Ganze ist dann noch als Audio Library für Sie zugänglich. WOW!

    Was für eine Start-up Idee. Ich würde mir Stunden des Content Weiterverbreitens ersparen! Im Test gerade für Hörfunksender und ziemlich amüsant für mich: Bei meinem früheren Arbeitgeber Hit Radio N1 in Nürnberg. Wenn das Start-up sich etabliert, shoppe ich die Content Brand Machine. Wer genauso hingerissen ist, wie ich möge Robert Förster kontaktieren.

    Fazit: Es bleibt vielfältiger, umfangreicher, schneller und spannender.

    Und bei allen Marketingstrategien " kommt es halt immer noch darauf an..."

    ...auf Ihre Zielgruppe und deren Verhalten sowie Ihr Produkt. Was definitiv bleibt...

    Marketing = Strategisches experimentieren

    "Marketing = Strategisches experimentieren" Susanne Rohr www.susannerohr.de

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    Vielen Dank an #dmcmuc, das Format gefiel mir sehr. Treffen wir uns beim nächsten Mal?

    meine takeaways digital media camp susanne rohr
    Sandra Schneider,
    http://www.makeupcoaching.de
  • Takeaways-digital-media-camp-susanne-rohr

    Meine Takeaways vom digital media camp #dmcmuc

    Wie ist denn die aktuelle Stimmung in der Digital-Szene fragte ich mich vor dem digital media camp des Media Lab Bayern #dmcmuc. Der digitale Wandel verändert so vieles grundlegend, überall - egal ob Marketing, Medien - durch alle Branchen.

    Ruft ein Interessent bei mir an, werde ich nach neuen Marketingstrategien und Taktiken für deren Vermarktung befragt. Warum? Sie erleben Umsatzeinbrüche , Geschäftsfelder brechen weg oder - und das ist das geile an der jetzigen Zeit - sie wollen mit neuen kreativen Ideen unbedingt auf den Markt . Es herrscht Aufbruchstimmung - yeah!

    Diese Stimmung wollte ich einfangen. Wie sehen meine Kollegen, Medienmacher, Agenturmitarbeiter, die Digital Natives und die Generation danach - also 30 Jahre jüngere Menschen als ich, die Lage.

    Hier sind meine Notizen:

    Themen, die mich bewegten:

  • Facebook Algorithmus Änderung. Was heißt das für uns?
  • Datenschutz-Grundverordnung GDPR
  • Podcast: Trend oder nicht?
  • Die Content-Marken-Maschine: Multi Cast Media
  • 1. Die Algorithmus Änderung von Facebook

    Was bedeutet das? Einschränkung der organischen Reichweite, also alles was keine bezahlte Facebook Werbung ist. Hier sind die verschiedenen Meinungen, die ich einfing:

    "Die Verlierer sind kleine Publisher und Blogs"

    "Weitere Kanäle stärken, wie YouTube, Reddit, Twitter & Instagram"
    "Eigene Communities stärken"
    "Insta-Stories laufen bei mir super"
    "Bei Facebook läuft eh ganz viel ganz schlechte Werbung - also nur eine Erleichterung für den User"
    "Du kannst die Facebook Profile in andere Communities übertragen"

    "Lokalnachrichten pushen und fördern: Local first"
    "Früher verbrachten die Nutzer so viel Zeit wie möglich auf Facebook. Jetzt sinken Nutzungsdauer und Nutzerzahlen"

    "Wir haben mehr Reichweite mit kleiner Fanzahl"

    Regionalbeispiel Messe Seniorita Deggendorf, Wissensagentur


    Ein Beispiel, wie eine kleine regionale Messe über einen Verbund von 55 Ausstellern über einen Zeitraum von 6-9- Wochen ohne Facebook Werbung ihre kleine Reichweite kontinuierlich steigerte und für den Verkauf der Messetickets sorgte, gefiel mir. Warum? Es betraf einen lokalen Markt, den Raum Deggendorf.

    Die Seniorenmesse Seniorita findet einmal im Jahr statt. Es gibt eine Fanseite mit etwas über 100 Fans - also verschwindend gering. Die Messebesucher Zielgruppe: 40+. Die Aussteller sind mit ihren Unternehmen nicht im Bereich Social Media aktiv , haben sich aber dazu bereit erklärt alle gemeinsam Facebook für die Messe mitzumachen.

    Die Taktik: Bewerbungszeitraum 6-9 Wochen. E-Mail 1 an alle Aussteller: Mit der Aufgabe 3 Dinge zurückzumelden: Was ist Dein bester Tipp fürs Alter? Ein Foto von dem Aussteller in Bezug auf den Tipp. Möchtest Du etwas auf der Messe verlosen? Wenn ja, ein Bild dazu. Daraus wurde der Redaktionsplan entwickelt mit 55 Tipps inklusive Ankündigung Verlosung auf der Messe, die im Werbezeitraum täglich ausgespielt wurden.

    E-Mail 2 forderte die Aussteller konkret auf : Werde Fan der Seniorita Fanseite. Kommentiere, teile und like die täglichen Posts auf Facebook als Privatperson.

    Was mir daran gefällt:
    Die Fanseite der Fachmesse liegt außerhalb des Bewerbungszeitpunktes brach. Das ist frech und aus Social Media Sicht ein Unding. Doch für alle Freiberufler und kleineren Unternehmen vielleicht der richtige Anreiz, um Facebook saisonal in die Marketingstrategie einzubinden.

    Wo funktioniert es? Im lokalen Raum und mit strategischen Partnern für ein konkretes Event.


    Strategische Auswege innerhalb Facebook:

    • FB-Live: Nachteil: oft dröge, wenig Interaktion
    • Influencer / Markenbotschafter: Nachteil: Challenge Influencer fürs Unternehmen zu halten
    • FB-Gruppe: Nachteil: Aufwand hoch und Abhängigkeit von FB

    Strategische Auswege außerhalb Face​​​​​book

    • Wechsel zu owned Media
    • Markengemeinschaften
    • Digitales Publizieren
    • E-Mail-Kampagnen
    • Costumer Journey Management entlang der einzelnen Touchpoints
    • Wechsel zu Messenger Diensten. Nachteil: Push / schnelle Ermüdung

    "Verzicht auf organic content"

    Lese Empfehlung: ​INSIDE THE TWO YEARS THAT SHOOK FACEBOOK—AND THE WORLD How a confused, defensive social media giant steered itself into a disaster, and how Mark Zuckerberg is trying to fix it all. 

    2. Datenschutz-Grundverordnung GDPR

    Also ich bin immer noch nicht durch mit dem Thema Datenschutz-Grundverordnung, die ab Mai 2018 in Kraft tritt. Egal wie viele Vorträge oder Texte ich mir da so durchlese, es bleibt für mich schwammig. Und vielen Juristen geht es da anscheinend ähnlich meinte Peter Hense von Spirit Legal in seiner Session.

    "Affiliate ist tot"

    "Cookie-Deaktivierung ist tot"

    "Es wird ein paar Jahre dauern bis alles umgesetzt ist und bis dahin werden einige empfindlich zur Kasse gebeten"

    Die meisten Informationen zur Datenschutz-Grundverordnung ergoogeln Sie unter dem englischen Kürzel "GDPR" der General Data Protection Regulation.

    Keine Änderung bei elektronischem Direktmarketing

    Das war mir wichtig und wenn Sie E-Mails an Ihre Kunden verschicken dürfte es Sie auch interessieren: Das elektronische Direktmarketing via E-Mail, Feedback Anfragen, Autoreply sowie PM in sozialen Netzwerken erfahren keine Änderungen. Erst durch das ePrivacyR 2019.

    3. Podcast: Trend? Oder nicht?

    Keine Frage! Für mich ist Podcast ein wirksamer Marketingkanal. Perfekt für Unternehmer, die über Ihre Stimme punkten, es ist persönlich und baut schnell Vertrauen auf.

    "Ein Podcast ein wirksamer Marketingkanal. Perfekt für Unternehmer, die über Ihre Stimme punkten, es ist persönlich und baut schnell Vertrauen auf." Susanne Rohr www.susannerohr.de

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    Sendung in Staffeln oder Dauersendung? Hier streiten sich meine Kollegen. Die einen bezahlen mit 25% Reichweitenverlust, die Freiheit im Urlaub zu pausieren und produzieren deshalb 1x die Woche Ihre Beiträge.

    Die anderen plädieren für Staffelsendungen. "Evergreens", das bedeutet Inhalte zu produzieren, die auch in 3-5 Jahren noch aktuell sind. Nach der Erstausstrahlung können Sie diesen immer wieder über die Sozialen Kanäle ausspielen, das ist für mich als Freiberuflerin eine super Lösung und das werde ich einigen meiner Kunden empfehlen.

    Hier ein paar spannende Podcast Tipps verschiedener Formate:

    Danke an die Macherinnen der Podcasts Talk-Big und Tee-Mosaik für Eure Session.

    4. Die Content Brand Machine: Multi Cast Media

    Meine Takeaways digital media camp multi cast

    Robert von Multi Cast Media - die Medien transformierende Firma hat mich mit seinem Produkt vom Stuhl gerissen. Stellen Sie sich vor: Sie produzieren einen Audio Beitrag und senden ihn an Multi Cast Media, dort wird der Beitrag in wenigen Minuten transkribiert, die Texte automatisch für SEO verschlagwortet, in kleine Snippets zersägt, Bildmaterial aus der Datenbank dazu gepackt, kleine YouTube Videos erstellt und über alle Social Media Kanäle und Devices als Teaser verteilt. Das Ganze ist dann noch als Audio Library für Sie zugänglich. WOW!

    Was für eine Start-up Idee. Ich würde mir Stunden des Content Weiterverbreitens ersparen! Im Test gerade für Hörfunksender und ziemlich amüsant für mich: Bei meinem früheren Arbeitgeber Hit Radio N1 in Nürnberg. Wenn das Start-up sich etabliert, shoppe ich die Content Brand Machine. Wer genauso hingerissen ist, wie ich möge Robert Förster kontaktieren.

    Fazit: Es bleibt vielfältiger, umfangreicher, schneller und spannender.

    Und bei allen Marketingstrategien " kommt es halt immer noch darauf an..."

    ...auf Ihre Zielgruppe und deren Verhalten sowie Ihr Produkt. Was definitiv bleibt...

    Marketing = Strategisches experimentieren

    "Marketing = Strategisches experimentieren" Susanne Rohr www.susannerohr.de

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    meine takeaways digital media camp susanne rohr
    Ute Benecke,
    http://www. utebenecke.de

    Für Unternehmer, die alles können außer Marketing.

    KONTAKT

    Susanne Rohr
    Waldstraße 21
    82064 Straßlach bei Grünwald
    Deutschland

    Telefon: +49.8170.9986935
    Website: susannerohr.de
    Email: info @ susannerohr.de
    Skype: su.rohr (nach Terminvereinbarung)