24 Okt 2017

Video drehen: Die 10 wichtigsten Tipps

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Video drehen: Die 10 wichtigsten TippsVideo drehen: Die 10 wichtigsten Tipps

Sie wollen Ihr eigenes Business Video drehen?

Und wissen nicht, wie Sie am besten vorgehen? Dann lesen Sie weiter. Hier kommt die Anleitung zum Video drehen von Robert Auer, Filmemacher bei words-in-motion.de.

Warum Sie seine Video Tipps interessieren sollten?

Robert hat viel Erfahrung: Er arbeitete als Autor für eine Art Autosendung mit der Maus, als Filmproducer für chip.de, als Produzent einer Hundeversteher-DVD oder als Dienstleister für PR-Agenturen und Unternehmen.

Mal schnell ein Video drehen, um Kunden zu gewinnen?

Bitte begraben Sie die Hoffnung, dass Sie mit einem Spot Ihrer Firma ein Gesicht verleihen, einen Viralkracher landen und ab morgen die Verkaufszahlen durch die Decke gehen. Wenn Sie dauerhaft Erfolg haben wollen, brauchen Sie ein Ziel, einen langen Atem, die Bereitschaft etwas zu wagen und vor allem eine Strategie und jemanden der Sie mit Ihnen umsetzt.

Robert Auer, words-in-motion.de

Schön auf den Punkt gebracht. Das ist ehrlich und das mag ich. Ob Sie sich ab sofort selbst vor Ihre Kamera setzen und Ihr Business Video drehen oder sich lieber vertrauensvoll in Profihände begeben und führen lassen, ist natürlich Ihre Entscheidung. Es kommt auf Ihre Zielgruppe, Ihr Budget und auch manchmal auf das Thema an. Sind Sie die meiste Zeit sehr beschäftigt? Dann würde ich immer alles outsourcen, worin ich nicht hervorragend bin.

Mein neues Video auf der Startseite ist übrigens von words-in-motion.de. Danke Dir, Robert.

Wenn es Sie jetzt in den Fingern kribbelt, Sie unbedingt Ihre eigenen Videos drehen möchten, dann nehmen Sie sich Robert´s 10 wichtigste Tipps zu Herzen, wie Sie sich mit Video in Szene setzen. Here we go!

Video: Die 10 wichtigsten Tipps, wie Sie sich in Szene setzen

Rein technisch ist es heute überhaupt kein Problem, das eigene Firmenvideo per Smartphone aufzunehmen und über Youtube oder Facebook auf der Firmenseite zu verbreiten. Entscheidend für eine erfolgreiche Markenkommunikation ist allerdings, dass Sie wissen was Sie da tun und wie Sie es umsetzen.

1. Verzichten Sie auf austauschbare Imagefilme

Schicke Aufnahmen vom Firmengebäude, vielleicht sogar ein Compterflug übers Gelände und dann ordentlich GEMA-freie Musik und fertig ist das tolle Firmenvideo. Das schaut sich bloß kein Mensch an, weil es das schon hunderttausendfach gibt und so gar nichts über Ihr Unternehmen aussagt. Zeigen Sie lieber sich und was Sie ausmacht.

2. Überlegen Sie sich, was Sie sagen wollen und bringen Sie es auf den Punkt

Es gibt nichts Ermüdenderes als ein Unternehmensvideo, das mit der Vorstellung Ihres Namens und Ihrer Funktion beginnt. Starten Sie mit einem Problem, das Ihre Kunden umtreibt und bieten sie dann eine Lösung an. Zeigen Sie exemplarisch ein paar Lösungsansätze und sagen Sie, warum genau Sie der richtige Partner für die Problemlösung sind. Beenden Sie Ihr Video mit einer Handlungsaufforderung.

3. Lesen Sie auf keinen Fall ab

Im Idealfall haben Sie sich vor der Aufnahme die 3 bis 5 wichtigsten Stichpunkte aufgeschrieben und so einen Leitfaden für Ihren Film erstellt. Formulieren Sie diese auf keinen Fall schriftlich als Fließtext aus – das hemmt Sie enorm in Ihrer freien Rede und wirkt unnatürlich. Üben Sie frei zu sprechen bevor die Klappe fällt und schauen Sie einfach wie sich das anfühlt. Stellen Sie sich ein persönliches Zwiegespräch vor, dann treffen Sie genau den richtigen Tonfall. Der Zuschauer ist in der Regel alleine mit Ihnen vor dem Bildschirm.

4. Bleiben Sie authentisch

Jeder hat bestimmte Vorbilder im Hinterkopf, weil er selbst schon diverse Videos gesehen hat. Orientieren Sie sich gerne an professionellen Moderatoren und Rampensäuen, aber versuchen Sie um Himmelswillen nicht diese exakt zu kopieren. Nichts ist schlimmer als die Kopie von etwas. Ihre Zuschauer wollen das Original erleben und das sind Sie.

5. Keine Hemmungen

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und kein Mensch erwartet, dass Sie perfekt in der Darstellung sind. Ich kenne kaum jemand, der mit seiner Stimme oder seinem Auftritt absolut zufrieden ist, nachdem man die Aufnahme vorspielt.

Das ist vollkommen normal, schließlich haben Moderatoren in der Regel eine Ausbildung genossen oder lange an sich gearbeitet. Üben Sie einfach die Aufnahmesituation so lange bis Sie einigermaßen zufrieden sind und ziehen Sie dann eine vertraute Person zu Rate, die eine ehrliche unabhängige Bewertung zu ihrem Werk abgeben.

6. Die Länge macht es aus

Schlaue Marketingexperten wollen Ihnen gerne erklären, dass es eine genau berechenbare Länge für Facebook, Youtube oder Pinterest gibt. Da werden dann Sekundenangabe gemacht und diese mit Abbruchquoten bei Videoaufrufen auf den Kanälen quasi belegt.

Glauben Sie denen nicht, denn die gefühlte Länge kann man nicht in Zahlen fassen. Entscheidend für den Erfolg Ihres Videos ist wie lange sich ein Video anfühlt und das hängt sehr stark davon ab, wie interessant es gemacht ist und ob es wertvolle Informationen für den Kunden bereithält.

7. Halten Sie das Smartphone waagrecht

Eine Unsitte seit dem Einzug der Smartphones in den Lebensalltag sind Filme, die Hochkant gedreht wurden. Klar das liegt nahe, weil man das Gerät zum Telefonieren auch hoch hält, aber bei Filmaufnahmen hat das nichts verloren. Deutlicher kann man eine nicht professionelle Produktion gar nicht kenntlich machen.

8. Benutzen Sie die Kamera auf der Rückseite

Fast jedes Smartphone hat eine Kamera auf der Vorderseite und eine auf der Rückseite. Die Qualitätsunterschiede sind meist enorm. Die vordere Seite ist für Selfies oder Skypegespräche gedacht und hat eine deutlich geringere Auflösung – und das sieht man sehr deutlich im Endprodukt. Wenn Sie das Optimum aus Ihrem Smartphone herausholen wollen, dann nur mit der Kamera auf dem Rücken das Gehäuses, auch wenn Sie sich dabei bei der Aufnahme nicht sehen.

9. Achten Sie auf gute Lichtverhältnisse

Die besten Resultate bei Ihrer Aufnahme erhalten Sie, wenn die Lichtquelle knapp oberhalb Ihres Smartphones ist. Wenn Sie jetzt keine große Dreipunktbeleuchtung auffahren wollen oder können, dann nutzen Sie doch einfach vorhandenes Licht oder improvisieren Sie ein bisschen.

Wenn die Sonne nicht gerade voll zum Fenster reinstrahlt, ist sie ein sehr einfaches Mittel um Ihren Aufnahmen Glanz zu verleihen. Oder Sie nutzen einfach die Bürotischlampe in etwas Entfernung. Beim idealen Setup schauen Sie direkt in die Kamera und der Lichtstrahl umschmeichelt Ihr Gesicht ohne Sie zu blenden.

10. Der Ton macht die Musik

Der richtige Ton gilt nicht nur für die richtige Ansprache Ihrer Kunden (anbiederndes Du einer gesetzteren Zielgruppe bspw.), sondern auch für die Aufnahme selbst. Schalten Sie alle potentiellen Störquellen, wie Telefon, Smartphone, PC-Lüfter oder Klimaanlage aus und sprechen Sie mit kräftiger Stimme.

Viele Smartphones pegeln nach der lautesten Quelle aus. Dementsprechend ist es sehr geräuschsensibel, wenn Sie im Flüstermodus sind. Und freuen Sie sich auf so manche Überraschung sobald die Aufnahme läuft. Aus meiner langen Berufspraxis kann ich Ihnen unzählige Beispiele nenne, wo sich nach absoluter Ruhe vor der Aufnahme pünktlich zu Drehbeginn eine Armada an Laubbläsern, Hubschrauber oder Bohrmaschinen gegen mich verschworen zu haben schien.

Und falls Sie trotz diesen Tipps doch nicht zu zufriedenstellenden Resultaten kommen, sich lieber auf Ihre Kernkompetenz besinnen oder eine erfahrene Führung und Beratung brauchen, wenden Sie sich gerne an einen Profi. Der berät Sie im Vorfeld, begleitet Sie über den gesamten Produktionsprozess und garantiert Ihnen bestmögliche Ergebnisse, die auch bei Ihrer Zielgruppe gut ankommen.

Wer steckt hinter words-in-motion.de:

Video drehen: Die 10 wichtigsten Tipps von Robert AuerIch heiße Robert Auer und laufe mit der Kamera herum seitdem ich 14 bin. Film und Fernsehen haben mich schon immer fasziniert. Eine beliebte Ausrede als Jugendlicher, wenn ich mal wieder zu lange vor dem Fernseher saß, war dass ich in dem Bereich auch einmal beruflich tätig sein werde. Und es hat funktioniert: Das Berufliche und das mit dem länger Fernsehen.

Später habe ich für verschiedene Wissensmagazine im Fernsehen als Redakteur gearbeitet.
Als professionelle Kameras erschwinglich wurden, das Internet so schnell, dass man kleine Filme übertragen konnte und einige wenige Unternehmen bereit waren für Filme im Internet auch Geld auszugeben, habe ich mich ab 2005 auf die Produktion von redaktionellen und werblichen Filmen im Internet spezialisiert. Und das mache ich auch heute noch.

words in motion®

robert auer

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auer@words-in-motion.de

 

 

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