2 Dez 2016

Verhasster Elevator Pitch. Anleitung zum Bessermachen

/
Kommentare13

Verhasster Elevator Pitch

Verhasster Elevator Pitch

Anleitung zum Bessermachen

Ich hasse Elevator Pitches. Die meisten Trainings zu diesem Thema finde ich verschwendete Zeit. Und heute räume ich auf mit dem Mythos „Du brauchst unbedingt einen Elevator Pitch!“ Das ist Unsinn! Was Du brauchst ist….ach das erkläre ich Dir gleich.

Warum ist ein Elevator Pitch Unsinn?

Es macht aus Dir einen dressierten Business-Affen. Warst Du schon mal auf einem Netzwerktreffen? Dann weißt Du was ich meine: Dir steht ein Coach gegenüber und sagt: „Ich unterstütze und begleite erfolgreiche Einzelunternehmerinnen dabei, ihre nächste Lebensaufgabe zu erkennen, zu bearbeiten und zu meistern für mehr Glück und Erfüllung in ihrem Leben und damit ganz nebenbei ihr Business auf die nächste Stufe zu heben.“ Päng! Du schaust Dein Gegenüber mit großen Augen an und denkst Dir nur: Weg hier! Das ist frustrierend für Zuhörer und Redner.

Dressierte Business-Affen

Da sprang mal eine Frau auf und sagte. „Ich bin xy, die Social Media Tante“ – sie sagte ernsthaft „Tante“. Oder bei einem BNI Network Frühstück nahm eine Psychologin einen Wecker in die Hand, um Ihre Präsentation zu bebildern und darauf hinzuweisen, dass es für ihre Klienten“fünf vor zwölf“ ist. Das hat sie so gelernt, beim Business Network International eigenen Präsentationstrainer. Ich schämte mich reihenweise fremd.

Selber war ich keinen Deut besser. Ich erinnere mich an Momente großer Peinlichkeit, als ich mich mit meinem neu gegründeten Geschäft präsentieren musste. Ich fühlte mich unwohl und wollte reihenweise Kunden von mir begeistern, obwohl sich jede Zelle meines Körpers massiv gegen meine Präsentation sträubte. Ich war unsicher zu Beginn meines Geschäftes, wie sollte ich da die strahlende Siegerin mimen? Ich wappnete mich mich auswendig gelernten Texten. Mit dem Willen andere vom Hocker zu reißen. Die Konkurrenz auszustechen…und reihenweise neue Kunden zu gewinnen. So, wie es halt geht!

Die Wirkung? Gleich null.

In der Praxis war meine Verkaufsschau Bullshit. Meine Sofortlösung? Mein Spruch ist falsch, das pumpe ich mit besseren Inhalten auf, packe mehr Benefits rein und dann fallen sie reihenweise um die Kunden. Das Ganze gipfelte in Mastgans-Sätzen, indem ich alles, was mein Geschäft besonders machte, in wenige Sätze stopfte. Damit fühlte ich mich noch blöder, weil es ja auch so klang. Total gekünstelt. Ich verzichtete lieber auf Netzwerk Veranstaltungen.

Wahrscheinlich lachst Du jetzt. Doch das ist so oft die Realität. Das sehe ich in meinen Kursen, das sehe ich im Einzeltraining mit meinen Klienten und ich sehe es da draußen, wenn ich auf Netzwerktreffen gehe. Das Beispiel oben ist von einem ganz wunderbaren Coach, die sich viele Gedanken machte, den Nutzen ihrer Leistung auf ein Minimum zu reduzieren, dass es attraktiv klingt. Es ist nur leider nicht Alltagstauglich. Noch nicht – wir arbeiten aber gemeinsam dran.

Es wird so viel wertvolle Zeit für den perfekten Elevator Pitch verbraten, die total unnötig ist. Ich möchte, dass Du das für Dich besser machst und Du bei Deinen Zuhörern ankommst. Mein Ziel ist, dass Du mit Deinem Geschäft wächst und Dich nicht mit Deinen Aussagen aus dem Rennen schießt.

Heute leiste ich Aufklärungsarbeit: Nie mehr ungläubige Augen! Kein Flüchten vor Dir, sondern lieber Interesse und Neugierde. Gut, oder?

Achtung Denkfehler

Es sind verschiedene Dinge, die beim Gedanken: “ Ich brauche unbedingt einen Elevator Pitch!“ falsch laufen…

  1. Die meisten Treffen für Geschäftsleute dienen zum Kennenlernen und nicht zum Verkaufen.
  2. Das Konzept „Elevator Pitch“ passt nicht im täglichen Gebrauch, sondern in die „Höhle der Löwen“.
  3. Du musst innerlich stark genug sein, um souverän rüberzukommen
  4. Die Anleitung ist schlichtweg verkehrt – wie es besser geht, zeige ich Dir hier…

Eine Netzwerk Veranstaltung ist keine Verkaufsbühne

Nur weil physisch Menschen anwesend sind, heißt das nicht, dass sie potentielle Kunden sind. Und wenn schon mal jemand in Deine perfekte Zielgruppe passt, dann heißt es auch nicht, dass er jetzt soweit ist, Deinen Pitch zu hören. Wenn überhaupt, dann möchte Dich Dein Gegenüber erst einmal kennenlernen. Wenn Du hier sofort Deine Lama-Decke auspackst, wird der Abverkauf recht gering sein.

Zwischen Kennenlernen und kaufen liegen Tage, Wochen, wenn nicht Monate oder Jahre. Das kommt ganz auf Dein Produkt an. Und Dein Interessent wählt den Zeitpunkt selbst, wann er bereit ist zu shoppen. Da kannst Du noch so schöne Verkaufsgespräche führen, zart über Deine hochwertige Lama-Decke streicheln, wenn Dein Gegenüber kein Interesse hat, hat er keins.
Auch wenn Du bereit für Umsatz bist.

Ist der Zeitpunkt aber gekommen und ein potentieller Kunde heiß aufs Shoppen, also wenn er klar nach einem wie Dir sucht, dann solltest Du mit Deinem Produkt positiv in seinem Kopf verankert sein. Dann hast Du alles richtig gemacht in Deiner Vermarktung. Und genau da wollen wir hin. Dann bist Du die beste Wahl!

Dazwischen liegt ganz viel Vertrauensaufbau.

Getränkehersteller als Beispiel geben dafür Millionen Werbe-Euros aus, um im „relevant Set“ zu sein. Das heißt: Denkt jemand an eine Cola, dann fallen ihm spontan 3 Marken dazu ein. Mir fallen sofort: Coca Cola, Pepsi und Afri-Cola ein. Das sind bekannte Produkte, die von uns Verbrauchern gezielt gesucht werden. Bei Dir sind das bestimmt andere Marken, oder?

Das schaffst Du heute auch, indem Du Dir zum einen eine sehr kleine Nische suchst und dann mit viel Eigenleistung in den kontinuierlichen Vertrauensaufbau investierst. Dank digitalem Zeitalter mit wenigen Werbe-Euros und viel Hirnschmalz. Du produzierst inhaltsstarke Kostproben Deiner Arbeit, wie Freebies, E-Books, Checklisten, kostenlose Anleitungen – wie diese, oder Webinare und Video Tutorials … Hast Du Dich dazu entschlossen regelmäßig den Kontakt zu Deinen Interessenten zu halten und mit der Zeit auszubauen, machst Du alles richtig.

Mythos Elevator Pitch

Doch zurück zum Elevator Pitch. Was ist ein Elevator Pitch und wozu wurde er überhaupt erdacht? Ein Elevator Pitch ist ein vorbereiteter und eingeübter Text, der Gründern dabei helfen soll, in kürzester Zeit auf den Punkt zu bringen, worin deren Leistung und Nutzen besteht. Elevator = Fahrstuhl, Pitch = Verkaufsgespräch. Mit dem großen Ziel: Investoren zu gewinnen.

Das Ganze stammt aus den USA, dem Land der langen Aufzüge, um eine Geschäftsidee während der Dauer einer Aufzugsfahrt so zu präsentieren, dass die Neugier eines möglichen Geldgebers geweckt wird. Nach dieser Zeit, 20 bis 90 Sekunden, soll der Andere Interesse für Dich, Deine Produkte bzw. Deine Dienstleistungen haben. Und den Geldhahn ordentlich aufdrehen. So die Theorie.

Es ging also bei der Idee darum Investoren von einer Geschäftsidee zu überzeugen – nicht darum Kunden zu gewinnen. Wenn Du ab und zu „Die Höhle der Löwen“ schaust so wie ich, dann weißt Du, was ich mit einem Pitch meine.

Doch in unserer täglichen Praxis als Inhaberin einer Möbel Manufaktur, als Texterin oder als Marketingberaterin müssen wir sehr selten pitchen. Wir stellen uns vor.

„Und was machst Du so?“

Heißt dann die Frage, die so viele zum Schwitzen bringt. Hier brauchst Du eine gute Antwort!

Sage ich jetzt: „Ich bin Marketing Beraterin“ geht bei meinem Gegenüber die Gedanken-Schublade auf und je nachdem, was er erlebt hat, wird seine Meinung dazu positiv oder negativ ausfallen. Nachdem sich so viele Dampfplauderer in meinem Markt bewegen, kann es sein, dass ich gleich in eine „Alles Schweine!“ Schublade gesteckt werde. Oder denke doch mal an Versicherungen, Mobilfunkanbieter, Immobilienmakler…Es gibt unzählige Berufsgruppen, wo bei uns die Meinung fest steht.

Das wollen wir natürlich nicht.

Du wirst etwas über Dich und Dein Business aussagen müssen, um im Gedächtnis zu bleiben. Eine gute Vorstellung, die Dir dabei hilft, auf den Punkt zu bringen, was Du zu bieten hast und worin der Nutzen für Deinen Kunden besteht. Ich will, dass Du weniger Zeit damit verbringst, Dir den einen heilversprechenden Spruch zu überlegen und lieber raus gehst und von Dir und Deinem Geschäft erzählst. Denn was ich in den vielen Jahren meines Jobs gelernt habe ist, dass bei der ganzen Texterei rund um Deinen Elevator Pitch verdammt viel Zeit verloren geht.

Jetzt machen wir Dich fit, für Deine Vorstellung.

Michael Port  von „Book yourself solid“ schrieb eine gute Anleitung, die ich Dir hier vorstelle. Sie ist ultrakurz und schmerzbefreit einfach –  das ist praktisch und mag ich:

  1. Wer bist Du und was machst Du?_____________________________________________ (hier kommt Dein Name und Dein Job rein).
  2. Wem hilfst Du?________________________________________ ( hier beschreibst Du Deine Zielgruppe, Deinen perfekten Kunden)
  3. Was ist das beste Ergebnis aus der Zusammenarbeit mit Dir?_______________________________________________ ( was kommt hinten raus, wenn Du mit einem Kunden gearbeitet hast…)
  4. Wo findet man Dich am besten?___________________________________________ ( hier nennst Du Deine Webseite)

Ois!

Und praktisch sieht das dann in meinem Fall so aus:

  1. Wer bist Du und was machst Du? „Mein Name ist Susanne Rohr, ich bin Marketingberaterin.“
  2. Wem hilfst Du? (Deine Zielgruppe) „Ich helfe Unternehmerinnen dabei, …
  3. Was ist das beste Ergebnis aus der Zusammenarbeit mit Dir?
    …sich professionell zu vermarkten, mehr Kunden zu gewinnen und ihr Geschäft kontinuierlich wachsen zu lassen.“
  4. Wo findet man Dich am besten?
    „Wenn Du mehr darüber wissen möchtest, findest Du mich auf susannerohr.de. Da gibt´s auch ganz viele Anleitungen und Checklisten, wie Marketing heute gut funktioniert.“

Das kannst Du jetzt, je nach Situation erweitern und anpassen. Manchmal spreche ich mehrere Minuten darüber, was ich tue, wem ich helfe und was die Ergebnisse sind und manchmal bleibe ich kurz und knapp.

Im Übergang zwischen zwei Jobs

Gerade, wenn Du zwischen 2 Jobs stehst, fällt es vielen schwer, die richtigen positiven Worte zu finden. Probiere doch das mal, auch wenn die Auftragslage noch nicht rosig ist. Jeder fängt irgendwo mal an.

  • Ich bin ______________. Aber meine Leidenschaft ist ______________
    Ich bin Schmuckdesignerin. Aber meine große Leidenschaft ist das Coaching. Vor Kurzem habe ich in Teilzeit meine Coachingpraxis gegründet und im nächsten Jahr betreibe ich es in Vollzeit. Und jetzt kommt: Wem hilfst Du: ….“Ich helfe… und dann geht es weiter, wie oben…

Sei lieber ehrlich!

Das Schlimmste bei einer Vorstellung ist, wenn Du übertreibst und Dich innerlich dafür schämst. Bestes Beispiel: Du bist erst dabei Dein Business zu gründen, hast definitiv keinen einzigen Kunden. Doch das ist nicht besonders sexy zu kommunizieren. Deshalb flunkerst Du ein bisschen und behauptest, dass Dein Geschäft schon gut läuft und innerlich denkst Du Dir: „Wenn die wüssten, wie es mir wirklich geht…!“

Die Wahrscheinlichkeit, dass Dein Gegenüber das intuitiv mitbekommt ist hoch. Vielleicht drückt das Deine Körperhaltung aus oder Deine Stimme. Das wirkt auf Dein Gegenüber nicht echt und das finden wir merkwürdig. Mach es besser, indem Du ehrlicher bist, ohne Dich schlecht zu machen.

„Ich bin noch nicht stark genug für den Elevator Pitch!“

meinte diese Woche ein Klient in meinem Kurs. Und ja! Stehst Du am Anfang Deines Business ist das so. Er hat vollkommen Recht! Erst, wenn Du sattelfest in Deinem Geschäft bist, erst dann wirst Du punktgenau die richtigen Worte finden, um neue Kunden zu begeistern. Die Sattelfestigkeit kommt im Laufe der Jahre des Tuns. Versprochen!

Souverän wird Deine Vorstellung erst, wenn Du souverän bist.

– und der besagte Klient wird das in ganz kurzer Zeit machen – er ist brillant.

Trainiere Dich mit Deiner Buyer Persona

Wenn Du mit mir Dein Marketing weiterentwickelst, hast Du Dir Deine Buyer Persona erstellt. Das ist der Repräsentant Deiner perfekten Zielgruppe. Stelle ihn Dir bildlich vor. Wie würdest Du mit ihm sprechen? Wie lauten Deine Worte? Nimm es mit Deinem Handy auf und schreibe es Dir Wort für Wort auf. Dann wird Deine Vorstellung echter. Ein bisschen Übung und Du wirst immer besser darin.

Wie lautet jetzt Deine Vorstellung?

Das Ganze habe ich im Laufe der letzten Jahre immer wieder verfeinert. Sobald ich anfing von meinen Kunden zu berichten, wo sie vor der Zusammenarbeit mit mir stehen und danach, funktioniert auch der Dialog. Keiner springt vor Begeisterung vom Stuhl. Doch oft höre ich: „Genau das brauche ich!“  weil er schon darüber nachdenkt sich einen Marketing-Sparringspartner zu suchen.

Und da will ich ja hin, Du auch?

Probiere es aus und schreibe mir…ich bin gespannt, wie Du Dich vorstellst.

Gute Geschäfte wünsche ich Dir!

Herzliche Grüße

Susanne

 

 

 


13 Kommentare

  1. Liebe Susanne, lieben Dank für diesen lesenswerten Artikel und deine klare Meinung. Ich nehme das mal gerade zum Anlass, meine Elevator Speech neu zu formulieren. Hier ist das Ergebnis: „Als OpenMind Coach begleite ich Tieffühlende Schnelldenker© dabei, die Herausforderungen in ihrem Leben anzunehmen und zu meistern.“ Das fühlt sich jetzt schon viel leichtgängiger und stimmiger für mich an 🙂 . Danke für deinen herzerfrischenden Support. Ganz herzliche Grüße, Elisabeth

    1. Susanne Rohr

      Liebe Elisabeth,

      Danke Dir! Hast Du Deine Elevator Speech schon einmal live getestet?
      Die Branche „Coaching“, ist wirklich herausfordernd zu verpacken. Als Marketing Beraterin raufe ich mir hier oft die Haare, um die richtigen Worte zu finden, die es- und jetzt kommt´s – einfach erklären. Ein komplexes Thema.
      Ich denke, es funktioniert noch nicht, weil:

      – Du einen Spezialbegriff für Deine Zielgruppe entwickelt hast, der wiederum erklärt werden muss. Das raubt Dir Zeit und Aufmerksamkeit.
      – Ersetze „OpenMind Coach“ durch „Coach“. Außer den Insidern, weiß damit nämlich keiner was anzufangen und ist sofort gedanklich weg.
      – Mir fehlen noch die konkreten Herausforderungen Deiner Zielgruppe und das konkrete Ergebnis, das ist noch zu Allgemein.

      Wahrscheinlich wird Deine Vorstellung immer einen Hauch länger sein, als Meine zum Beispiel.

      Das wäre dann vielleicht:

      „Als Coach begleite ich Menschen, die das Gefühl haben ……..(wie geht es Deiner Klientel vor der Zusammenarbeit mit Dir? Was sagen sie konkret aus…? was sind die zentralen Sätze, die Deine Zielgruppe, die Hochsensiblen, ständig zu Dir sagen?) und dann kommt das beste Ergebnis aus der Zusammenarbeit mit Dir .“

      Im Endeffekt beschriebst Du die Entwicklung, die Dein Kunde bei Dir mitmacht.
      Anfang und Ende.

      Bringt Dich das voran?
      Ich weiß, jetzt raufst Du Dir wahrscheinlich die Haare 😉

      Schelmische Grüße
      Susanne

  2. Beatrice

    Liebe Susanne,

    vielen Dank für den Anstoß – eine Formular zum Ausfüllen ist immer gut – und doch nicht so leicht es wirklich klar auf den Punkt zu bringen.
    Mein Elevator Pitch ist wahrscheinlich noch zu allgemein – Meine Name ist Beatrice und ich bin Trainerin. Ich helfe Frauen ihre Charkterstärke aufzubauen, um die Herausforderungen des Alltags besser zu verstehen und zu meistern!

    1. Susanne Rohr

      Liebe Beatrice,

      danke Dir für Deine Gedanken und Deine Vorstellung.
      Coaching und Training können echte Gedanken-Nüsse zum Knacken sein. Wie gesagt, ich raufe mir hier öfter mal die Haare deswegen.
      Das stimmt, dass da ein Formular nur bedingt weiterhilft. Und für mich ist Deine Vorstellung wirklich noch zu allgemein.

      Mich interessiert jetzt, vor welcher Herausforderung steht die Frau konkret, die Du trainierst, bevor sie einen Kurs bei Dir bucht? Gibt es etwas, was sie sich sehnlichst wünscht? Was ist das für eine Frau? Hausfrau, Studentin, Angestellte….je konkreter desto besser. Dann kann Dein Gegenüber auch mehr damit anfangen.

      Zum Beispiel so:

      Die Frauen, die meine Kurse besuchen sind….., (ich erfinde jetzt einfach mal was, damit es plastischer wird: Junge Mütter, die sich im Alltag komplett überfordern und selbst das Gefühl haben, zu kurz kommen). Ich helfe ihnen dabei zu lernen…. ( erst bei sich anzufangen und für sich zu sorgen), um …..(dann die beste Mutter zu sein, die sie so gerne sein möchten.)

      Das ist jetzt einfach frei erfunden, ich kenne ja Deine Klientel nicht, aber vielleicht hilft Dir die Idee ein Stück weiter.

      Ich wünsche Dir einen guten Start in die Woche.

      Herzliche Grüße
      Susanne

  3. Hallo Susanne, ich danke Dir für diesen Artikel! Mein Unwohlsein mit dem Elevator Pitch fühlt sich jetzt nicht mehr „unwohl“ an. Zugegeben, ich habe mir bisher immer individuell die Freiheit gelassen mich so vorzustellen, wie ich es für passend hielt. Zukünftig mache ich es mit einem guten Gefühl.

    1. Susanne Rohr

      Liebe Simone,

      ja, bleibe bei Deinem guten Gefühl. Wenn Du eh schon so schön frei bist, Dich individuell vorzustellen, dann können sich Deine Zuhörer freuen: Über eine „echte“ Simone. Mir würde das sofort gefallen.

      Lieben Dank für Deine Worte und viel Freude mit „coaching4you.eu“

      Herzliche Grüße
      Susanne

  4. Yiiieeehhaaaaaa!
    Super, dass du dir diesen Mythos vorknöpfst, Susanne.
    Danke dafür. a

    Was hab ich mich – wie du – schon fremdgeschämt.
    Peinlich peinlich, als mal einer in seiner Vorstellung erklärte, er sei „der smarte Sparringpartner“, wenn jemand sein „Erfolgsgeheimnis endlich lüften“ wolle.

    Dabei hab ich selber kiloweise Hirnschmalz in meinen eigenen EP investiert.
    Der Wunsch nach leichtem Kundengewinnen ist ja auch nachvollziehbar.
    Umwege verbessern auch in diesem Feld die Ortskenntnis 🙂

    Hach ja!

    1. Susanne Rohr

      Lieber Robert,

      ich habe mich gefreut über Dein „Yiiieeehhaaaaaa!“. Da startet mein Tag gleich gut. Danke Dir.

      Der Spruch ist auch geil: …„der smarte Sparringpartner“ und „Erfolgsgeheimnis endlich lüften“. Wahrscheinlich wäre mein Kopf auf die Tischplatte gefallen. Aber mittlerweile reagiere ich auch schon allergisch auf das Wort „Erfolgsgeheimnis“, weil es viel zu sehr überstrapaziert ist. Nur leider fällt mir kein besseren Begriff ein…noch nicht 😉

      Ja und ich kann den Wunsch auch verstehen, sofort reihenweise „leicht“ neue Kunden zu gewinnen, nur die Realität ist halt anders. Und ich finde auch, dass sich Umwege lohnen. Mühsam, aber wirkungsvoll.

      🙂

      Danke Dir.

      Liebste Grüße
      Susanne

  5. Grüß Dich Susanne,

    eine interessante, kreative Herangehensweise an das Thema “ Tja, wat mach ich eigentlich“.
    Auf der einen Seite möchte ich mein Tun kurz und knapp auf den Punkt bringen können. Bei einem Mediziner beispielsweise, ist das cool: „Ich bin Arzt“. Punkt. Alles gesagt.
    Auf der anderen Seite gibt es Coaches wie Sand am Meer. Da klingt schnell einer wie der andere. Ist nicht ganz einfach, sein USP ins Fenster zu stellen.
    Ich versuch’s mal und freue mich über Dein Feedback.
    Herzliche Grüße
    Rüdiger

    „Mein Name ist Rüdiger Elke, ich bin Coach.
    Ich unterstütze leidenschaftlich gerne Menschen, meist zwischen 30 und 45, mit Familie und anspruchsvollen Jobs…
    die das Gefühl haben, daß ihre Lebensträume im Alltag immer mehr verloschen sind. Ich helfe ihnen dabei, diese Herzenswünsche wieder ernst zu nehmen, sie im „Hier und Jetzt“ zu integrieren und wieder zum Strahlen zu bringen – und zu verwirklichen.
    Dafür habe ich das CAMINOCONCEPT entwickelt, die Quintessenz aus meinem größten, verwirklichten Lebenstraum.“
    Wenn Du mehr darüber wissen möchtest, findest Du mich auf caminoconcept.net. Da gibt´s auch viele Details zu meinem Coaching-Ansatz und zu meiner Deutschlandtour“

    1. Susanne Rohr

      Lieber Rüdiger,
      Danke Dir für Deinen Pitch und Deine Gedanken zu dem Thema.
      Ja, bei der Vorstellung wäre „Arzt“ einfacher als „Coach“. Du hättest sofort ein bestimmtes Standing, das ist ja bei den Coaches leider anders.
      Und ganz ehrlich Rüdiger, Deine Vorstellung ist perfekt.
      Ich weiß sofort, was Du machst und bin gleich neugierig.
      Wie ist Deine Erfahrung damit?

      Jetzt schau ich mir mal Deine Webseite an…
      Ich wünsche Dir gute Geschäfte und freue mich, dass Du Dir klar bist über den Nutzen Deines Business.

      Schönen Start in die Woche!
      Susanne

    2. Susanne Rohr

      Hallo Rüdiger,

      geniale Webseite. Du holst ab der ersten Sekunde ab, mit Deiner Geschichte, mit Deiner Echtheit, mit Deinen Stories. Großartig!!!
      Du hast einen neuen Fan!
      😉

      Herzliche Grüße
      Susanne

  6. Liebe Susanne, danke für Deine Sichtweise. Beim Lesen des Artikels gingen mir sehr merkwürdige „Auftritte“ beim Netzwerken durch den Kopf. Ich erinnere mich an einen Anwalt, der erklärte, warum seine Mandanten besseren Sex hätten. Sex sells? Nein, Fremdschämen.

    Dein Vorschlag ist super. Die Vorstellung klingt normal, also ganz im Positiven, und nicht aufgesetzt und gekünstelt.

    Danke! Beste Grüße
    Silke

    Hier ist meine Vorstellung:
    Mein Name ist Silke Glüsenkamp, ich bin Unternehmensberaterin. Ich unterstütze Personaler dabei, als Arbeitgeber attraktiv zu sein und einfach die richtigen Mitarbeiter zu finden. Wenn Du mehr darüber wissen möchtest, findest Du mich auf silkegluesenkamp.at. Da gibt es auch zahlreiche Tipps, die Dir das Mitarbeiterfinden erleichtern – konkret und ohne Kosten sofort umsetzbar.

    1. Susanne Rohr

      Liebe Silke,

      Danke Dir. Und Deine Vorstellung ist perfekt. Das wünsche ich mir bei einer Vorstellung. Bravo!!!!
      Ich freue mich, wenn ich mal im Publikum sitze.
      Auf dass die albernen Vorstellungen weniger werden. Amüsantes Beispiel mit dem Anwalt….
      🙂

      Herzliche Grüße
      Susanne

Nachricht hinterlassen

Sparrings & Strategien für innovative Unternehmen auf dem Weg zur Marke

KONTAKT

Susanne Rohr
Waldstraße 21
82064 Straßlach bei Grünwald
Deutschland

Telefon: +49.8170.9986935
Website: susannerohr.de
Email: info @ susannerohr.de
Skype: su.rohr (nach Terminvereinbarung)