27 Nov 2014

Wie Deine Visitenkarte dafür sorgt, dass Du mehr Kunden bekommst

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Wie Deine Visitenkarte dafür sorgt, dass Du mehr Kunden bekommst

Soll doch DIE den Job machen, mehr Kunden anzusprechen…! 😉

Als Solo-Unternehmer brauchst Du nicht viele Printprodukte. Meist reichen clevere Visitenkarten aus. Und mit clever meine ich nicht, aufwendig gestaltete Business Cards aus einem abgefahrenen Material. Nein, sondern ganz „stinknormale“ wertige Visitenkarten aus Papier mit der richtigen Botschaft.

Die richtige Botschaft verkauft,

denn damit holst Du Deinen potentiellen Kunden ab. BMW macht das mit „Freude am Fahren“. Finde Du für Dich heraus, wo sich Dein Kunde befindet, bevor er mit Dir zusammenarbeitet. Vor welchen Herausforderungen steht er, welche Wünsche hat er, was motiviert ihn zu kaufen? Entwickle daraus Deine Botschaft. Das ist eine strategische Arbeit, die Du unbedingt im Vorfeld erledigen musst. Das kann ich Dir nur ans Herz legen, da Dir das im Nachgang bei allen Marketing Materialien viel Geld spart.

Warum keine abgefahrenen Formate und Materialien, die fallen doch auf?

Ja, aber nur die Karte, nicht Du und Dein Geschäft. Und das ist aus meiner strategischen Sicht kontraproduktiv. Du willst ja ins Gespräch mit Interessenten kommen. Und wenn nur die Fassade Deiner Karte wirkt, dann ist die einmalige Gelegenheit auf Wesentliches zu sprechen zu kommen, weg. Du hast heute nur noch 3 Sekunden Zeit, um die Aufmerksamkeit Deines potentiellen Kunden zu bekommen. Nutze diese klug!

Mein Plädoyer für „stinknormale“ Visitenkarten

Sie passen in jede Brieftasche und in alle Visitenkarten Boxen. mehr-kunden-in-5-schritten-by-susanne-rohr-visitenkarte-2 Sie kosten nicht viel, weil es Standard Druckprodukte sind.
That´s it!

Ich empfehle 300 g/qm Bilderdruckpapier, matt. Das ist wertig, sieht gut aus und lässt sich beschriften. Das hilft Deinem Gegenüber auch mal eine Notiz darauf zu schreiben, damit er sich wieder an Dich erinnert. Hier ein Beispiel, wie meine Visitenkarte letzte Woche bei einem win-community Netzwerktreffen beschriftet wurde…(mit meiner schicken Brille auf der Nase)

Andere Formate im Alltagstest

Warst Du schon mal auf einem BNI-Treffen? Ich ja und hatte eine Visitenkarte in Lesezeichen Form dabei, die dann in Form geknickt wurde, um in die Boxen zu passen…blöd. Werbewirkung verfehlt, weil meine Botschaft dadurch kaum lesbar war.

Vermarktungsbrille aufsetzen

Dein Designer hat einen anderen Blickwinkel, wie ich als Strategin. Das ist ganz normal. Bei ihm geht es um gutes, schlüssiges Design, um Haptik und Material. Doch potentielle Kunden interessiert nur: „Was ist für mich drin?“ oder „hat derjenige, was ich suche“. Oder willst Du Dich mit Deinem Gegenüber über Design im Allgemeinen unterhalten? Sicher nicht. Du möchtest neue Kunden gewinnen, mehr Umsatz schaffen und Dein Business-Ding durchziehen.

Und standhaft bleiben

Bleibe standhaft, wenn Du mit Deinem Designer sprichst und plädiere für Standard Visitenkarten. Auch wenn die Versuchung groß ist, mit besonderen Materialien Ihr Angebot „aufzuwerten“, doch Du hast das nicht nötig! Du bist gut wie Du bist!!

Lasse Dir Deine Business Cards professionell erstellen, bitte auf keinen Fall selbst machen. Das sieht schrecklich unprofessionell aus und wirft ein schlechtes Bild auf Dich und Deine Leistung. Und wenn möglich nicht nur in weiß, da gibt es schon viel zu viele.

Ja und? Wie lautet denn eigentlich Ihre Botschaft?

Schicke mir Deine „Message“ doch als Kommentar hier in meinen Blog. Dann sieht es die digitale Welt da draußen und ich auch. Außerdem bin ich furchtbar neugierig, wer Du bist und wie Du Dich vermarktest. Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, hier zu lesen.

Gute Geschäfte.

Herzliche Grüße
Susanne-Blog

14 Kommentare

  1. Hi Susanne,

    steht dir gut, die Brille :-).

    Mein Leitspruch: Leben darf leicht gehen und Spaß machen. Liebe auch!

    Steht noch nicht auf meiner Visitenkarte. Aber auf der nächsten.

    Danke für deinen Tipp!

    Liebe Grüße
    Melanie

    1. Hey Melanie,
      Danke! Schönes Motto, gefällt mir gut. Und wenn ich Dir noch einen Tipp geben darf, für Deine nächsten Visitenkarten, packe hinter Deinen Leitspruch:
      „Leben darf leicht gehen und Spaß machen. Liebe auch!“ noch den Zusatz darauf: „Dabei helfe ich Ihnen.“ Dann versteht Dein Gegenüber, dass Du ihn zu mehr Leichtigkeit auch bringen kannst. Das ist wesentlich, sonst hat Dein Kunde das Gefühl, nur Du kannst das… und fängt eher an Dich zu bewundern.
      Herzliche Grüße
      Susanne

  2. Ein sehr schöner Artikel, Susanne und ich gebe dir absolut recht: Eine Visitenkarte ist eines der besten Werbemittel überhaupt. Auf meiner (roten) Karte steht vorne nur „Kurz und gut“. Zum einen soll sich das auf meine Werbetexte beziehen und zum anderen auf mich als Frau. Denn mit 154 cm Körpergröße bietet mir diese Karte immer einen optimalen Einstieg, da ich dem Empfänger (meistens) dazu sage, dass man „kurz und gut“ nur von sich behaupten darf, wenn man unter 1,60 ist! Oft ist das Sympathie-Eis damit gebrochen und ich komme schnell ins Gespräch. :))

    1. Liebe Annette,

      das freut mich sehr! Als ich „kurz & gut“ das erste Mal in Bezug auf „Texterin“ wahr nahm, war ich sehr angetan und amüsiert, ob der Klarheit Deiner Aussage. Dass Du den Claim dann noch als zusätzlichen Eisbrecher und Sympathie-Beschleuniger nutzen kannst, finde ich sehr schlau! Chapeau! Du bist halt einfach eine hervorragende Texterin.

      Herzliche Grüße
      Susanne

  3. Hallo Susanne,

    auf meiner Visitenkarte steht:

    Begleitung aus schwierigen Lebenslagen
    Entspannung für Körper, Seele und Lebensweg
    Energiearbeit, Rückführung und Ausblick

    Danke für Deine vielen spannenden Informationen. Nach einem ersten erfolgreichen Jahr mit meiner Praxis sind nun die nächsten ernsthaften Schritte dran. Dafür gehts nun raus aus der Komfortzone, rein ins Marketing. 🙂

    Herzlichen Gruß,
    Anne

    1. Liebe Anne Kathrin,

      Danke für Deinen Kommentar und einen Einblick, was auf Deiner Visitenkarte steht. Ich wünsche Dir für 2015 ein großartiges Jahr für Dich und Dein Business. Dein Claim „für Menschen, die sich wohlfühlen wollen“ finde ich großartig! Übrigens in Deiner Vermarktung darfst Du Dich auch wohlfühlen und Marketing muss nicht außerhalb Deiner Komfortzone anfangen 😉 Starte am besten da an, wo es Dir leicht fällt. Liebst DU die Bühne, dann raus mit Dir und halte Vorträge! Bist Du eher so wie ich, eine „leisere“ Vermarkterin, dann fange mit dem Bloggen an, erzähle von Deinen Themen und gib Tipps, wie Deine Kunden weiterkommen können, besuche Netzwerke und schließe strategische Partnerschaften.

      Herzliche Grüße
      Susanne

  4. Und noch so ein absolut hilfreicher und empfehlenswerter Arikel ! Ich bin tief dankbar und werde auch diesen hier noch mal lesen und mein Visitenkartenvorhaben überdenken!
    Leider komm ich irgendwie nicht zu Deinem 30min Geschenk…werd immer ausgeknockt…aber ich habe im Moment auch nur einen geborgten Laptop…der meinige ist in Reparatur…kann also auch an mir liegen…
    Lg A. Simone

    1. Liebe Simone,

      oh, vielen Dank! Das ist schön, dass es Dich weiterbringt.

      Die Visitenkarte ist, wie Flyer und Webseite, das Endprodukt der strategischen Vorüberlegungen. Oder wenn Du so willst, die wichtigste Hausaufgabe, bevor Du auf den Markt gehst. Damit sparst Du Dir eine Menge Zeit und Geld.

      Allerdings zeigt die Praxis, dass ganz viele Gründer gleich in die Visitenkarten & Co springen, ohne vorher genau den Markt zu analysieren.

      Wenn Du Dir also genau klar darüber bist, wer Dein Kunde ist und welche Probleme, Herausforderungen Du mit Deiner Dienstleistungen lösen kannst usw, dann kommen Vermarktungs-Tools raus, die Dir 100% neue Kunden bringen.

      Meine 30 Minuten Strategie Session kannst Du auch einfach mit einer Mail an mich buchen…wenn Dein Rechner nicht mag. 🙂

      Ich wünsche Dir viel Erfolg mit Deinem Business.

      Herzliche Grüße
      Susanne

  5. Pingback : Willst du mein Kunde sein? Ja – nein – vielleicht -

  6. Klasse Artikel, besser hätte ich es wirklich nicht schreiben können. Endlich wieder zu normalen Visitenkarten.

    Andere Formate oder mehr Schnickschnack sorgen leider nicht dafür, dass der Interessent zum Kunden wird.

    Ich würde sogar einen Schritt weitergehen und Wirklich nur auf Anschrift, Logo, Adresse, Kontaktdaten ohne Social Media reduzieren, dafür aber ein Foto von dir integrieren, habe ich bei mir auch und ich bekomme immer wieder gesagt, dass man sich so besser an die Person erinnern kann.

    Logo in Kombination mit einem Foto sorgen also für einen höheren Wiedererkennungswert – Personal Branding eben.

    Alles Liebe,
    Jacky

    1. Hi Jacky,

      ich finde ein Foto ebenfalls super wichtig. Jeder der mal auf einer Messe oder Convention war und viele Kontakte machte, weiß was ich dabei meine. Kaum zurück, helfen die Visitenkarten mit Foto viel besser sich an das Gespräch und die Inhalte zu erinnern. Und dann den Kontakt aufzubauen, damit die Vermarktung besser läuft.

      Alles Liebe zurück
      Susanne

  7. toller artikel!
    dank eines gesprächs mit dir haben meine nun auch ein foto drauf. ich habe 3 farben mit jeweils einem anderen slogan vorne unterhalb des logos, leider kann ich hier kein bild posten! 😉

  8. Pingback : Mompreneurs | Willst du mein Kunde sein? Ja – nein – vielleicht

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